Radeon: Unterschied zwischen den Versionen

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Verwendete Karte ATI Rage 128
 
  
Rechner aufschrauben Karte reinstecken, festschrauebn, Rechner zumachen.
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Der freie "radeon"-Treiber muss nicht installiert werden, er ist im Xorg-Server bereits integriert.
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Das besondere an diesem Treiber ist, dass er [[AIGLX]]-Unterstützung liefert und man somit bei 3D-Desktopeffekten nicht den Umweg über [[XGL]] gehen muss.
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'''OpenSUSE 10.3''' verwendet den '''X.Org-Server''' in der '''Version 7.2'''. Der Radeon-Treiber unterstützt in dieser X.Org-Version folgende Grafikchips:
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      R350        Radeon 9800PRO/9800SE/9800, FireGL X2
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      R423/R430  Radeon X800, M28 PCIE
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      R480/R481  Radeon X850 PCIE/AGP</pre>
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Neuere X.Org-Versionen sind bereits verfügbar. Mit den neueren Versionen werden bereits weitere, modernere Grafikchips durch '''Radeon''' abgedeckt.
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Besitzer von Grafikkarten mit RadeonHD-Chip sind entweder auf den Proprietären [[FGLRX]]-Treiber angewiesen, oder auf [[RadeonHD]].
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Daraufhin zeigt sich Sax2. Hier können nun weitere Einstellungen zur Auflösung, Farbtiefe usw. vorgenommen werden.
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Nach dem Abschließen der Konfiguration landet man wieder auf der [[Shell]].
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Zum Aktivieren des Treibers muss der X-Server nun neu gestartet werden.
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Ein Neustart des X-Severs kann durch die Tastenkombination
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{{Hinweis| In vielen fällen hilft hier auch ein Neustart des Rechners, z.B nach dem Wechsel von [[fglrx]] zu [[radeon]], da vorher geladene Kernelmodule konflikte bereiten können}}.
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=== Steigerung der 2D-Performance ===
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Vielen Benutzer empfinden bei Verwendung der Standardeinstellung des Treibers die Bildschirmdartellung ruckelig, bzw. langsam. Das macht sich besonders beim Markieren oder Scrollen bemerkbar.
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Abhilfe verschaffen einige Einstellungen, die in der Datei
  
Nun Linux starten. Dieses fährt hoch, verweigert aber die grafische Oberfläche, dafür wird der Login in der Konsole angezeigt.  
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  /etc/X11/xorg.conf
  
root
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im Bereich '''Section Device''' vorgenommen werden müssen.
Passwort: geheim
 
sax2 -r 0=radeon
 
  
Sax2 zeigt sich, und fragt über ein Menü, ob die Konfiguration übernommen werden soll. Der User anwortet durch das Betätigen von dem Feld "OK" Jetzt gibt man einen Neustart mit:
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<pre>Option      "XAANoOffscreenPixmaps" "true"  
init 6
+
Option      "DRI"    "true"</pre>
ein, und die grafische Oberfläche baut sich wie gehabt auf. :-)
 
  
  
  
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{{ATI Navigation}}
 
{{ATI Navigation}}
 
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[[Grafikkarten und Monitore|Zurück zur "Grafikkarten und Monitore"-Übersicht]]
 
[[Grafikkarten und Monitore|Zurück zur "Grafikkarten und Monitore"-Übersicht]]
  
[[Category:Grafikkarten und Monitore]]
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[[Kategorie:Grafikkarten und Monitore]] [[Kategorie:Wikibook]]
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Aktuelle Version vom 24. Februar 2008, 15:35 Uhr

A T I   T R E I B E R   B U C H      I N S T A L L A T I O N   U N D   K O N F I G U R A T I O N
ATI: Einleitung - Radeon - RadeonHD - fglrx -> Installationsvoraussetzungen - Installation - Manuelle Installation - Installationprüfung - Problemlösungen - SaX2 - FAQ - ATI Schluss


Diese Beschreibung wurde mit folgenden Distributionen getestet:
Diese Beschreibung wurde mit folgender Hardware getestet:
  • ATI Mobiliti Radeon X700
  • ATI Rage 128
  • ATI Radeon 9250
  • Radeon 9800 Pro 128MB
  • Radeon 9600 Pro 256MB
Diese Anleitung setzt die Kenntnis folgender Artikel vorraus:


Der freie "radeon"-Treiber muss nicht installiert werden, er ist im Xorg-Server bereits integriert.

Das besondere an diesem Treiber ist, dass er AIGLX-Unterstützung liefert und man somit bei 3D-Desktopeffekten nicht den Umweg über XGL gehen muss.

Unterstützte Hardware

OpenSUSE 10.3 verwendet den X.Org-Server in der Version 7.2. Der Radeon-Treiber unterstützt in dieser X.Org-Version folgende Grafikchips:

       R100        Radeon 7200

       RV100       Radeon 7000(VE), M6, RN50/ES1000

       RS100       Radeon IGP320(M)

       RV200       Radeon 7500, M7, FireGL 7800

       RS200       Radeon IGP330(M)/IGP340(M)

       RS250       Radeon Mobility 7000 IGP

       R200        Radeon 8500, 9100, FireGL 8800/8700

       RV250       Radeon 9000PRO/9000, M9

       RS300       Radeon 9100 IGP

       RS350       Radeon 9200 IGP

       RS400       Radeon XPRESS 200/200M IGP (2d only)

       RV280       Radeon 9200PRO/9200/9200SE, M9+

       R300        Radeon 9700PRO/9700/9500PRO/9500/9600TX, FireGL X1/Z1

       R350        Radeon 9800PRO/9800SE/9800, FireGL X2

       R360        Radeon 9800XT

       RV350       Radeon 9600PRO/9600SE/9600, M10/M11, FireGL T2

       RV360       Radeon 9600XT

       RV370       Radeon X300, M22

       RV380       Radeon X600, M24

       RV410       Radeon X700, M26 PCIE

       R420        Radeon X800 AGP

       R423/R430   Radeon X800, M28 PCIE

       R480/R481   Radeon X850 PCIE/AGP

Neuere X.Org-Versionen sind bereits verfügbar. Mit den neueren Versionen werden bereits weitere, modernere Grafikchips durch Radeon abgedeckt. Besitzer von Grafikkarten mit RadeonHD-Chip sind entweder auf den Proprietären FGLRX-Treiber angewiesen, oder auf RadeonHD.

Konfiguration

Für diese Aktion werden root-Rechte benötigt

Den Treiber kann mittels Sax2 von einer Shell aus mit dem Befehl

sax2 -r 0=radeon

konfiguriert werden.


Daraufhin zeigt sich Sax2. Hier können nun weitere Einstellungen zur Auflösung, Farbtiefe usw. vorgenommen werden. Nach dem Abschließen der Konfiguration landet man wieder auf der Shell.

Zum Aktivieren des Treibers muss der X-Server nun neu gestartet werden. Ein Neustart des X-Severs kann durch die Tastenkombination

STRG ALT BACKSPACE

erzwungen werden.

In vielen fällen hilft hier auch ein Neustart des Rechners, z.B nach dem Wechsel von fglrx zu radeon, da vorher geladene Kernelmodule konflikte bereiten können

.

Steigerung der 2D-Performance

Vielen Benutzer empfinden bei Verwendung der Standardeinstellung des Treibers die Bildschirmdartellung ruckelig, bzw. langsam. Das macht sich besonders beim Markieren oder Scrollen bemerkbar.

Abhilfe verschaffen einige Einstellungen, die in der Datei

 /etc/X11/xorg.conf 

im Bereich Section Device vorgenommen werden müssen.

Option      "XAANoOffscreenPixmaps" "true" 
Option      "DRI"     "true"



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